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KolumneErläuterungen zur Mikromotorentechnologie
Kolumne
Was ist ein Wechselrichter? Ein umfassender Überblick – von der Funktionsweise bis zur Motorauswahl

Was ist ein Wechselrichter? Ein umfassender Überblick – von der Funktionsweise bis zur Motorauswahl

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Wechselrichter sind Stromumwandlungsgeräte, die in einer Vielzahl von Bereichen – von Haushaltsgeräten bis hin zu Industrieanlagen – zum Einsatz kommen.Sie sind als Schlüsseltechnologie bekannt, die den Alltag und die Industrie unterstützt – sei es durch den energiesparenden Betrieb von Klimaanlagen und Kühlschränken, die Drehzahlregelung von Motoren in Fabriken oder die sanfte Beschleunigung und Verzögerung von Aufzügen. Andererseits gibt es nur selten Gelegenheiten, sich ein systematisches Verständnis der inneren Struktur der Geräte und der Funktionsweise ihrer Anbindung an Motoren anzueignen.In diesem Artikel werden nacheinander die grundlegende Definition und Funktionsweise von Wechselrichtern, ihre Rolle bei der Motorsteuerung, konkrete Anwendungsbeispiele sowie wichtige Punkte erläutert, die bei der Einführung zu beachten sind. Für Ingenieure, die mit der Auswahl und Spezifikationsprüfung von Präzisionsmotoren befasst sind, haben wir hier das Wissen zusammengestellt, das als Grundlage für Konstruktionsentscheidungen dient.

Unter der Aufsicht der Vertriebsgruppe für elektronische Bauteile der C.I. Takiron Co., Ltd.

Dieser Artikel wurde auf der Grundlage der hochentwickelten technischen Kompetenz und des Fachwissens erstellt, die wir seit unserer Gründung im Jahr 1919 als führendes Unternehmen in der Kunststoffverarbeitung erworben haben.Unsere Abteilung analysiert kontinuierlich die Markttrends und neuesten Technologien im Bereich ultrakompakter, hochpräziser Mikromotoren und konzentriert sich darauf, Konstrukteuren und Entwicklern Informationen mit hohem Mehrwert zur Verfügung zu stellen. Als Expertenteam mit fundierten Kenntnissen der Produkteigenschaften unterstützen wir Sie durch die Bereitstellung präziser und praxisorientierter Inhalte bei der Lösung Ihrer Herausforderungen und bei technologischen Innovationen.

 

Definition und grundlegende Funktionsweise eines Wechselrichters

Was ist ein Wechselrichter? Ein umfassender Überblick – von der Funktionsweise bis zur Motorauswahl

Ein Wechselrichter ist ein Gerät, das elektrische Energie umwandelt und so den Betrieb eines Motors ermöglicht. Wenn Sie sich zunächst einen Überblick über das Gerät als Ganzes verschaffen, wird es Ihnen leichter fallen, die Motorsteuerung und die Anwendungsbeispiele zu verstehen, die im weiteren Verlauf behandelt werden.In diesem Kapitel werden nacheinander die Definition und die Funktion des Wechselrichters, sein innerer Aufbau sowie die Unterschiede zu Konvertern, mit denen er häufig verwechselt wird, erläutert. Beginnen wir zunächst mit den Grundlagen seiner Funktionsweise.

Inhalt dieses Abschnitts

  • Definition und Funktion eines Wechselrichters
  • Grundlegender Aufbau eines Wechselrichters
  • Der Unterschied zwischen Wechselrichter und Umrichter

Wenn Sie die einzelnen Punkte verstehen, können Sie die Funktion des Wechselrichters bei der Motorsteuerung genau nachvollziehen.

 

Definition und Funktion eines Wechselrichters

Ein Wechselrichter ist ein Stromwandler, der Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt. Gleichstrom (DC) ist ein Strom, der stets in derselben Richtung fließt, während Wechselstrom (AC) ein Strom ist, dessen Fließrichtung sich periodisch umkehrt.Ein Wechselrichter zeichnet sich nicht nur dadurch aus, dass er diese beiden Stromarten umwandelt, sondern auch dadurch, dass sich die Spannung und Frequenz des ausgegebenen Wechselstroms beliebig einstellen lassen.

Der Grund für diese Einstellmöglichkeiten liegt in der Drehzahlregelung von Motoren und der Unterstützung eines energiesparenden Betriebs von Haushaltsgeräten.Durch die Umwandlung in Wechselstrom ändert sich die Drehzahl des angeschlossenen Motors bei einer Änderung der Frequenz, wodurch eine feine, an die Betriebsbedingungen angepasste Drehzahleinstellung möglich ist. Die Frequenz ist ein Wert, der angibt, wie oft sich die Wechselstromwelle pro Sekunde wiederholt; die Einheit ist Hz (Hertz).

Die Anwendungsbereiche erstrecken sich von Haushaltsgeräten bis hin zum industriellen Bereich: Neben alltäglichen Produkten wie Klimaanlagen, Kühlschränken und Induktionskochfeldern sind Wechselrichter auch in Industriemaschinen integriert, die Pumpen und Lüfter antreiben. Bei Klimaanlagen beispielsweise lässt sich die Drehzahl des Kompressormotors entsprechend der Raumtemperatur anpassen, wodurch ein Betrieb mit genau dem erforderlichen Stromverbrauch möglich ist.Wenn die eingestellte Temperatur erreicht wird, wird die Drehzahl gedrosselt, wodurch unnötiger Stromverbrauch vermieden wird.

Ein Wechselrichter ist ein Gerät, das sowohl die Umwandlung von elektrischer Energie als auch die Leistungsregelung vereint. Als Grundlage für die Motorsteuerung und den energiesparenden Betrieb wird er in einer Vielzahl von Bereichen eingesetzt.

 

Grundlegender Aufbau eines Wechselrichters

Der grundlegende Aufbau eines Wechselrichters besteht aus drei Teilen: dem Wandler, der Wechselstrom in Gleichstrom umwandelt, der Glättungsschaltung, die die Spannung stabilisiert, und dem Wechselrichter, der aus Gleichstrom Wechselstrom mit einer beliebigen Frequenz erzeugt.

Der Grund für den dreiteiligen Aufbau liegt darin, dass der Wechselstrom, der an Haushalte und Fabriken geliefert wird, zunächst in Gleichstrom umgewandelt und anschließend wieder in den gewünschten Wechselstrom umgewandelt wird. Durch dieses Verfahren, bei dem nicht direkt von Wechselstrom zu Wechselstrom umgewandelt wird, sondern der Umweg über Gleichstrom genommen wird, lassen sich die Ausgangsfrequenz und die Ausgangsspannung frei einstellen.

Die Funktionen der einzelnen Teile sind wie folgt:

Bestandteile Hauptfunktionen
Umrichterteil Wandelt den eingespeisten Wechselstrom in Gleichstrom um
Glättungsschaltung Dient dazu, die Schwankungen der Gleichspannung nach der Umwandlung zu unterdrücken und diese zu stabilisieren
Wechselrichter Wandelt Gleichstrom in Wechselstrom mit beliebiger Frequenz und Spannung um

Zur Erzeugung von Wechselstrom im Wechselrichter wird der Schaltvorgang von Halbleiterbauelementen genutzt. Unter „Schalten“ versteht man das schnelle Ein- und Ausschalten des Stromflusses; durch die Anpassung der Schaltintervalle wird die gewünschte Wechselstromwellenform erzeugt. Halbleiterbauelemente sind elektronische Bauteile, die den Stromfluss steuern.

Das grundlegende Gerüst eines Wechselrichters besteht aus einer Konfiguration, bei der Konverter, Glättungsschaltung und Wechselrichter zusammenwirken, um durch Halbleiterschalten eine Wechselstromwellenform zu erzeugen. Eine stabile Leistungsumwandlung und eine präzise Ausgangsregelung werden durch die gesamte Struktur gewährleistet.

 

Der Unterschied zwischen Wechselrichter und Umrichter

Der Unterschied zwischen einem Wechselrichter und einem Gleichrichter liegt in der Richtung der Stromumwandlung. Ein Wechselrichter wandelt Gleichstrom in Wechselstrom um, während ein Gleichrichter Wechselstrom in Gleichstrom umwandelt. Aufgrund der ähnlichen Bezeichnungen werden die beiden Begriffe oft verwechselt, doch ihre Funktionen sind genau entgegengesetzt.

Der Grund für die entgegengesetzte Funktionsweise liegt darin, dass die jeweiligen Verwendungszwecke unterschiedlich sind. Die Aufgabe eines Konverters besteht darin, die aus dem Wechselstromnetz bezogene Stromversorgung im Inneren des elektronischen Geräts in Gleichstrom umzuwandeln, während die Aufgabe eines Wechselrichters darin besteht, aus Gleichstrom den für den jeweiligen Verwendungszweck geeigneten Wechselstrom zu erzeugen.

Die Unterschiede zwischen beiden lassen sich wie folgt zusammenfassen.

[Der Unterschied zwischen Wechselrichter und Umrichter]

  • Wechselrichter: Umwandlung von Gleichstrom in Wechselstrom
  • Umrichter: Umwandlung von Wechselstrom in Gleichstrom
  • Beide werden in einem einzigen Gerät kombiniert eingesetzt

Im Inneren eines tatsächlichen Wechselrichters ist auch eine Umrichterfunktion integriert. Da die aus Steckdosen in Haushalten und Fabriken bezogene Stromversorgung Wechselstrom ist, wird dieser zunächst im Umrichterbereich in Gleichstrom umgewandelt und anschließend im Wechselrichterbereich in den gewünschten Wechselstrom umgewandelt. Diese beiden Umwandlungsfunktionen stehen nicht im Widerspruch zueinander, sondern arbeiten als aufeinanderfolgende Prozesse zusammen.

Obwohl sich Wechselrichter und Umrichter in der Umrichtungsrichtung unterscheiden, werden sie in der Praxis kombinierten eingesetzt. Wenn Sie die Aufgabenteilung zwischen beiden Komponenten als Grundlage für das Verständnis der Funktionsweise der gesamten Anlage begreifen, wird Ihnen dies das Verständnis der Erläuterungen zur Motorsteuerung im weiteren Verlauf erleichtern.

 

Der Zusammenhang zwischen Wechselrichter und Motor

Was ist ein Wechselrichter? Ein umfassender Überblick – von der Funktionsweise bis zur Motorauswahl

Ein typisches Anwendungsgebiet, in dem Wechselrichter ihre Stärken ausspielen, ist die Motorsteuerung. Die Funktionen der Stromumwandlung und Leistungsregelung ermöglichen eine flexible Steuerung der Motordrehzahl.In diesem Kapitel werden nacheinander der Mechanismus zur Steuerung der Motordrehzahl, die Vorteile des Einsatzes von Wechselrichtern sowie Anwendungsbeispiele für verschiedene Einsatzbereiche erläutert. Diese Informationen dienen als Grundlage für die Beurteilung der Eignung für Ihre eigenen Anwendungszwecke.

Inhalt dieses Abschnitts

  • Mechanismus zur Regelung der Motordrehzahl
  • Drei Vorteile der Einführung von Wechselrichtern
  • Anwendungsbeispiele für Wechselrichter nach Einsatzbereich

Wenn man die Funktionsweise, die Vorteile und konkrete Beispiele nachempfindet, ergibt sich ein umfassendes Bild der Verbindung zwischen Wechselrichter und Motor.

 

Mechanismus zur Regelung der Motordrehzahl

Im Mittelpunkt des Mechanismus zur Regelung der Motordrehzahl steht die Frequenzanpassung. Da sich die Drehzahl eines Wechselstrommotors entsprechend der Netzfrequenz ändert, lässt sich die Motordrehzahl durch eine Änderung der Ausgangsfrequenz des Umrichters präzise einstellen.

Das Besondere an der Umrichtersteuerung liegt darin, dass sie sich die Wechselwirkung zwischen Frequenz und Drehzahl zunutze macht. Motoren, die zuvor nur mit konstanter Drehzahl betrieben werden konnten, lassen sich nun in einem breiten Drehzahlbereich von niedrigen bis zu hohen Drehzahlen betreiben. Dies ermöglicht sowohl ein sanftes Anfahren aus dem Stillstand als auch die Aufrechterhaltung einer auf den jeweiligen Zweck abgestimmten Drehzahl.

Eine der grundlegenden Steuerungsmethoden für Frequenzumrichter ist die V/f-Regelung. Bei diesem Verfahren wird die Leistung so gesteuert, dass das Verhältnis zwischen Spannung (V) und Frequenz (f) konstant gehalten wird; es wird für die allgemeine Drehzahlregelung eingesetzt. Eine weitere Steuerungsmethode für Frequenzumrichter ist die Vektorregelung, wobei die Wahl je nach Anwendungszweck getroffen wird.

Die Motorsteuerung mittels Wechselrichter ist eine Technologie, bei der die Drehzahl des Motors durch Veränderung der Netzfrequenz geregelt wird. Durch Verfahren wie die V/f-Regelung wird eine präzise Drehzahlregelung über einen breiten Betriebsbereich ermöglicht.

 

Drei Vorteile der Einführung von Wechselrichtern

Durch den Einsatz eines Frequenzumrichters zur Motorsteuerung lassen sich sowohl hinsichtlich der Betriebseffizienz als auch der Betriebsstabilität Vorteile erzielen. Die wichtigsten Vorteile lassen sich wie folgt zusammenfassen.

[Drei Vorteile der Einführung von Wechselrichtern]

  • Reduzierung des Stromverbrauchs durch energiesparenden Betrieb
  • Feine Einstellung der Drehzahl
  • Stabilisierung des Betriebs durch Vermeidung von plötzlichen Beschleunigungen und Bremsvorgängen

Beide Vorteile ergeben sich aus der Eigenschaft, die Drehzahl des Motors genau auf den erforderlichen Wert regeln zu können. Im Hinblick auf die Energieeinsparung ist ein Betrieb möglich, bei dem die Drehzahl entsprechend den Betriebsbedingungen gedrosselt wird, um einen übermäßigen Stromverbrauch zu reduzieren. Bei Klimaanlagen und Industriemaschinen ist durch eine an die Last angepasste Stromversorgung eine Senkung des Stromverbrauchs zu erwarten. Zudem wird die Betriebsstabilität verbessert.

Da die Drehzahl stufenweise geregelt werden kann, ist es möglich, eine Konstruktion zu realisieren, die bei Aufzügen und Förderbändern in Fabriken eine gleichmäßige Bewegung ohne plötzliche Beschleunigungen oder Stopps gewährleistet. Ein Betrieb, der die Belastung der Anlagen sowie Vibrationen minimiert, trägt zudem zu einem stabilen Anlagenbetrieb bei.

Die Vorteile in Bezug auf Energieeinsparung, Drehzahlregelung und Betriebsstabilität machen den Frequenzumrichter zu einer der wichtigsten Technologien in der Motorsteuerung. Als Mittel zur gleichzeitigen Gewährleistung von Betriebsqualität und Effizienz findet diese Konfiguration in einer Vielzahl von Bereichen zunehmend Anwendung.

 

Anwendungsbeispiele für Wechselrichter nach Verwendungszweck

Betrachtet man die Einsatzbereiche, so werden Frequenzumrichter je nach Branche in unterschiedlichen Funktionen genutzt. Von Haushaltsgeräten über Industrieanlagen bis hin zu Schienenfahrzeugen – in vielen Anwendungsbereichen, in denen Motoren zum Einsatz kommen, sind Frequenzumrichter integriert.

Nachfolgend finden Sie einige typische Anwendungsbeispiele.

Bereich Hauptanwendungsbereiche Die Funktion des Wechselrichters
Haushaltsgeräte Klimaanlagen und Kühlschränke Energieeffizienter Betrieb durch Drehzahlregelung
Fördertechnik Aufzüge und Förderbänder Steuerung für sanfte Beschleunigung und Verzögerung
Industrieausrüstung Pumpen und Lüfter Lastabhängige Drehzahlregelung
Schienenfahrzeuge Triebwagen und Shinkansen-Züge Drehzahlregelung von Fahrzeugmotoren

Die Anforderungen an die Leistung variieren je nach Anwendungsbereich. Bei Haushaltsgeräten steht die Energieeffizienz im Vordergrund, bei Förderanlagen der gleichmäßige Lauf und bei Industrieanlagen die Anpassung an Lastschwankungen.Der in Schienenfahrzeugen verwendete VVVF-Wechselrichter – eine Abkürzung für „Variable Voltage Variable Frequency“ (variable Spannung, variable Frequenz) – ist ein System, bei dem Spannung und Frequenz gleichzeitig verändert werden, um den Fahrzeugmotor zu steuern.

Selbst bei identischen Wechselrichtern variieren die Anforderungen an die Regelgenauigkeit und die Zuverlässigkeit je nach Anwendungsbereich.Da auch die für den einzubauenden Motor erforderlichen Spezifikationen je nach Anwendungsbereich variieren, ist eine auf die Anwendungsmerkmale abgestimmte Prüfung die Grundlage für die Konstruktion.

 

Hinweise zur Installation von Frequenzumrichtern und zur Auswahl der Motorspezifikationen

Was ist ein Wechselrichter? Ein umfassender Überblick – von der Funktionsweise bis zur Motorauswahl

Wenn Sie die Eigenschaften der Geräte verstehen und eine auf den jeweiligen Anwendungszweck abgestimmte Auswahl treffen, können Sie den Betrieb so gestalten, dass die volle Leistungsfähigkeit ausgeschöpft wird. Allerdings sind bei der Einführung von Wechselrichtern – die zwar für die Motorsteuerung und Energieeinsparung von großem Nutzen sind – auch einige Punkte zu beachten.In diesem Kapitel werden nacheinander die zu beachtenden Punkte beim Einsatz von Frequenzumrichtern, die Auswahl der Typen und Steuerungsarten sowie die zu berücksichtigenden Aspekte bei der Spezifikationsauswahl von Mikromotoren für verschiedene Anwendungsbereiche systematisch dargelegt. Diese Informationen dienen als Grundlage für Ihre Konstruktionsentscheidungen.

Inhalt dieses Abschnitts

  • Hinweise zum Einsatz von Wechselrichtern
  • Arten von Wechselrichtern und die Auswahl der Steuerungsmethode
  • Wichtige Aspekte bei der Auswahl von Mikromotoren für verschiedene Anwendungsbereiche

Wenn Sie sich mit den zu beachtenden Punkten, den Auswahlkriterien und den Motorspezifikationen vertraut machen, können Sie leichter entscheiden, ob sich der Motor für Ihre Anwendung eignet.

 

Hinweise zum Einsatz von Wechselrichtern

Zu den Punkten, die beim Einsatz von Wechselrichtern zu beachten sind, gehören die Berücksichtigung von Störgeräuschen, Oberschwingungen und Wärmeentwicklung. Der Schaltvorgang von Halbleiterbauelementen geht mit Faktoren einher, die sich auf Peripheriegeräte auswirken können.

Hintergrund für das Auftreten dieser Faktoren sind die Betriebseigenschaften, bei denen der Strom mit hoher Geschwindigkeit ein- und ausgeschaltet wird. Elektrische Störungen sowie Oberschwingungsströme, die von der Grundfrequenz abweichen, sind Phänomene, die während des Schaltvorgangs entstehen.Unter Oberwellen versteht man Stromkomponenten, die als ganzzahlige Vielfache der Grundfrequenz auftreten. Auch die beim Betrieb des Geräts entstehende Wärme ist ein zu berücksichtigender Faktor.

Zu den Maßnahmen zur Behebung der zu beachtenden Punkte zählen unter anderem die Überprüfung der Aufstellungsumgebung und der Verkabelung sowie der Einsatz von Filtern. Durch eine Verkabelung, die die Übertragung von Störsignalen unterdrückt, und den Einbau von Filtern, die den Einfluss von Oberschwingungen mindern, lässt sich ein Betrieb gewährleisten, bei dem die Auswirkungen auf Peripheriegeräte minimiert werden. Im Hinblick auf die Wärmeentwicklung ist die Bereitstellung von Aufstellungsraum unter Berücksichtigung der Wärmeableitung zu prüfen.

Wenn Sie die zu beachtenden Punkte hinsichtlich Störgeräuschen, Oberschwingungen und Wärmeentwicklung kennen und entsprechende Maßnahmen unter Berücksichtigung der Umgebung und der Verkabelung ergreifen, können Sie die Leistung des Wechselrichters stabil nutzen. Es ist erforderlich, diese Maßnahmen bereits in der Planungsphase der Installation zu berücksichtigen.

 

Arten von Wechselrichtern und die Auswahl der Steuerungsmethode

Die Wahl des Wechselrichtertyps und des Regelverfahrens hängt von der gewünschten Regelgenauigkeit und dem Anwendungszweck ab. Wechselrichter lassen sich anhand von zwei Klassifizierungskriterien einteilen: der Schaltungsart und dem Regelverfahren. Die Auswahl erfolgt entsprechend dem zu kombinierenden Motor und dem Verwendungszweck.

Die wichtigsten Kategorien sind wie folgt:

Klassifizierungsachse Art Merkmale
Schaltungsart Spannungs- und Strommessverfahren Einteilung nach der Art der Ausgangsleistung
Regelverfahren V/f-Regelung Geeignet für allgemeine Drehzahlregelung
Regelungsverfahren Vektorregelung Geeignet für hochpräzise Positionierung und schnelle Reaktionszeiten

Die Einteilung nach Schaltungsarten erfolgt anhand der Art und Weise, wie die Ausgangsleistung geregelt wird.Bei der Spannungsregelung wird die Spannung gesteuert, bei der Stromregelung hingegen der Strom; die Wahl hängt vom jeweiligen Anwendungszweck ab. Bei der Auswahl des Regelverfahrens dienen die gewünschten Leistungsmerkmale als Entscheidungsgrundlage. Für die allgemeine Drehzahlregelung eignet sich die V/f-Regelung, während für Anwendungen, die eine präzise Positionierung oder schnelle Reaktionszeiten erfordern, die Vektorregelung als geeignet gilt.

Die Grundlage für die Auswahl eines Wechselrichters besteht darin, sowohl unter Berücksichtigung der Schaltungs- als auch der Regelungsart eine für den jeweiligen Anwendungszweck geeignete Kombination zu wählen. Wenn Sie die gewünschte Regelgenauigkeit klar definieren, lässt sich die geeignete Methode leichter ermitteln.

 

Wichtige Aspekte bei der Auswahl von Mikromotoren nach Anwendungsbereich

Ein wichtiger Aspekt bei der Prüfung der Spezifikationen von Mikromotoren je nach Anwendungszweck ist die Berücksichtigung der Motorseite, die mit dem Frequenzumrichter kombiniert wird. Die Gesamtleistung der Anlage wird durch die Spezifikationen sowohl des Frequenzumrichters als auch des Motors bestimmt.

Die an Motoren gestellten Anforderungen variieren je nach Anwendungsbereich. Dazu gehören Geräte, bei denen eine kompakte Bauweise erforderlich ist, Präzisionsgeräte, die eine geringe Vibration erfordern, Steuerungsmechanismen, die eine schnelle Reaktionsfähigkeit erfordern, sowie batteriebetriebene Geräte, bei denen der Betrieb mit Niederspannung vorausgesetzt wird.

Im Folgenden werden Beispiele für Motoren aufgeführt, die für Präzisionsanwendungen in Frage kommen.

Anwendungsbereiche Wichtige Spezifikationen In Frage kommende Motoren
Medizinische Geräte Geringe Vibrationen, hohe Zuverlässigkeit Kernlose Motoren
Optische Geräte Schnelle Ansprechbarkeit, geringe Vibrationen Kernlose Motoren
Sicherheitsgeräte Niederspannungsbetrieb, lange Lebensdauer Kernlose Motoren
Hobbygeräte (Servos usw.) Lange Lebensdauer, geringe Vibrationen, geräuscharmer Betrieb Bürstenlose Motoren

Da bürstenlose Motoren über eine Konstruktion ohne Eisenkern verfügen, weisen sie ein geringes Ruckeln auf und zeichnen sich durch eine hohe Ansprechgeschwindigkeit beim schnellen Anlaufen und Stoppen aus. Daher werden sie in Präzisionsanwendungen eingesetzt, bei denen es auf Zuverlässigkeit ankommt, wie beispielsweise in medizinischen Geräten. Da sie für den Anlauf bei niedriger Spannung ausgelegt sind, eignen sie sich aufgrund ihrer Bauweise auch für Sicherheitsgeräte wie batteriebetriebene elektronische Schlüssel.Bürstenlose Motoren zeichnen sich durch eine lange Lebensdauer aus, da kein Verschleiß an Bürsten und Kommutator auftritt. Da sie keine mechanischen Kontakte aufweisen, sind sie vibrationsarm und geräuscharm und zeigen ihre Stärken insbesondere bei Anwendungen mit Dauerbetrieb, wie beispielsweise bei Servomotoren.

Selbst wenn die Anforderungen bei der Spezifikationsplanung für Mikromotoren noch nicht endgültig feststehen, können Sie sich unter Berücksichtigung der Anwendung und der Einsatzumgebung beraten lassen. Bei C.I. Takiron Co., Ltd. erfragen unsere technischen Mitarbeiter die Anwendungsdetails und schlagen Ihnen Lösungen vor, die Ihren Anforderungen entsprechen. Für Beratungen zur Spezifikationsplanung oder zu kundenspezifischen Anpassungen nutzen Sie bitte unser Kontaktformular.

 

Zusammenfassung

Was ist ein Wechselrichter? Ein umfassender Überblick – von der Funktionsweise bis zur Motorauswahl

Ein Wechselrichter ist ein Stromumwandlungsgerät, das Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt und bei dem die Ausgangsspannung sowie die Frequenz beliebig eingestellt werden können. Er wird in einem einzigen Gerät mit einem Umrichter kombiniert, der die Umwandlung in die entgegengesetzte Richtung durchführt.Durch den Einsatz in der Motorsteuerung ergeben sich Vorteile wie ein energiesparender Betrieb, eine feine Drehzahlregelung sowie eine Stabilisierung des Betriebs durch die Vermeidung von plötzlichen Beschleunigungen und Stopps; daher wird diese Technologie in einem breiten Spektrum von Bereichen eingesetzt, das von Haushaltsgeräten bis hin zu Industrieanlagen reicht. Andererseits sind bei der Einführung Maßnahmen zur Vermeidung von Störgeräuschen und Oberwellen sowie die Auswahl der für den jeweiligen Anwendungszweck geeigneten Schaltungs- und Steuerungsmethoden erforderlich.Um die volle Leistungsfähigkeit des gesamten Systems auszuschöpfen, ist die Prüfung der Spezifikationen des zu kombinierenden Motors unerlässlich. Da die Spezifikationen von Mikromotoren, die für Präzisionsanwendungen wie medizinische, optische und Sicherheitsgeräte benötigt werden, je nach Einsatzzweck variieren, empfiehlt sich ein schrittweises Vorgehen, beginnend mit der Klärung der Anforderungen.

Produktinformationen und Kontakt

Ausführliche Informationen zu den Mikromotoren von C.I. Takiron finden Sie auf der folgenden Website.

Sollten Sie bei der Auswahl von Kleinmotoren für Ihre Produktentwicklung auf Schwierigkeiten stoßen, können Sie sich gerne über das Kontaktformular an uns wenden. Unsere technischen Berater werden Ihre Anwendungszwecke und Anforderungen mit Ihnen besprechen und Ihnen die optimale Lösung vorschlagen.

 

 

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